Verborgene Schätze

Pssst...Jungfer in Rotgestreift?

Halberstadt hat viele Schätze zu bieten. Bekannte und weniger bekannte. Zu den letztgenannten zählt eine seltene und noch dazu alte Obstbaumsorte, die nach Halberstadt benannt wurde – der Halberstädter Jungfernapfel. Es ist still geworden um den Halberstädter Jungfernapfel. Die über 130 Jahre alte und im Harzvorland gezüchtete Sorte ist von schnellwachsenden und ertragsreicheren aber nicht unbedingt besser schmeckenden Hybridsorten fast völlig vom Markt verdrängt worden, berichtet Roswitha...

Pssst...Welchen Riesen beherbergt das Jagdschloss Spiegelsberge?

Das Riesenweinfass im Jagdschloss Spiegelsberge wurde von Michael Werner aus Landau im Jahre 1594 erbaut. Spiegel erwarb das Fass und das Portal des Gröninger Schlosses von der Kgl. Preußischen Domänenkammerdeputation. Die Riesenweinfässer sind das Ergebnis eines im 16. Jahrhundert entbrannten Wettstreites zwischen den Kurfürsten von der Pfalz und den sächsischen Kurfürsten um den Besitz des größten Weinfasses und somit reine Repräsentationsobjekte. Die früheste Beschreibung des Gröninger...

Pssst...Wo findet man einen der ältesten Wellensittichpräparate Deutschlands?

Die weltumspannende Vogelsammlung des Museum Heineanum hat neben dem naturkundlichen Bildungswert auch eine große forschungsgeschichtliche Bedeutung. Im Sammlungsmagazin befinden sich viele Präparate aus großer Vergangenheit. So verfügt das Heineanum heute über mehr als 200 Vogelpräparate, die auf Alfred Russel Wallace (1823-1913) zurückzuführen sind, oder in anderer Arte und Weise mit ihm in Verbindung stehen. Im Malaiischen Archipel hat er zusammen mit seinen Assistenten in den Jahren 1854...

Pssst...Wofür steht die Zahl 639?

639 Jahre soll das Stück von John Cage „so langsam wie möglich“ aufgeführt werden. Warum in Halberstadt? Im Jahr 1361 wird in Halberstadt die erste Großorgel der Welt, eine Blockwerksorgel, gebaut. Diese Orgel stand im Dom und hatte zum ersten Mal eine (12-tönige) Klaviatur. Noch heute wird das Schema dieser Klaviatur auf unseren Tasteninstrumenten gebraucht. Die Wiege der modernen Musik stand damit in Halberstadt. Mitdem Jahr 2000 sind 639 Jahre nach dem Bau der Großorgel vergangen. Seit...

Pssst...Was wurde mit Halberstädter Muskelkraft in die Höhe gezogen?

Die Glocke Domina Am Reformationstag 1999 zogen die Halberstädter die 8320 Kilogramm schwere Glocke mit einem Seilzug in den Südturm des Domes. Zum Jahreswechsel läutete die Domina zum ersten Mal im Vollgeläut. Der Halberstädter Metallgestalter Johann-Peter Hinz hat der Glocke mit den Motiven der Arche Noah und dem Solidaritätskreuz eine Gestalt gegeben. Sie können die Domina zu jeder vollen Stunde auf dem Domplatz hören. In Halberstadt gibt es 46 läutfähige Glocken. Bilder und Glockengeläut...

Pssst...Was ist eine Mikwe?

Zu den für eine jüdische Gemeinde notwendigen Einrichtungen gehört neben Synagoge und Friedhof die Mikwe, das Ritualbad. In der Regel befindet sich die Mikwe im Umfeld der Synagoge, so wie es auch in Halberstadt der Fall war. Wörtlich übersetzt bedeutet Mikwe „Wasseransammlung“. Sie ist ein Tauchbad, das den Zustand von Menschen und Gegenständen vom kultisch Unreinen zum Reinen verändert. Dazu ist das Untertauchen des ganzen Körpers in "lebendigem“ Wasser vorgeschrieben. Dies "lebendige" Wasser...

Pssst...Drachenloch und Schwarzer Herzog?

Burgtor Drachenloch... ... 1385 als "dore by unser Frowen" (Liebfrauenkirche) erwähnt. Die Bezeichnung "Drachenloch", welche ab 1784 in den Stadtplänen zu finden ist, geht auf das mittelalterliche Drachenspiel zurück, das Bischof Sigismund II (1553-1566) verbot. Die um 1230 erbaute Triumphkreuzgruppe über dem Lettner des Domes vereinigt nicht nur Propheten und Apostel, sondern es erscheinen neben Engeln auch Johannes der Täufer und Maria, die auf einem Drachen, der überwundenen Sünde, steht....

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