Heineanum

Kraniche-Vögel des Glücks im Jahr 2019 und

111 Jahre Naturkundemuseum Heineanum im Jahr 2020

SONDERAUSSTELLUNG KRANICHE - VÖGEL DES GLÜCKS

Deutschlandpremiere! Erstmals alle 15 Kranicharten der Welt in einer Ausstellung!

Zugvögel – vor allem Kraniche – wecken in vielen von uns die Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit. Lassen Sie sich auf eine Reise durch die wunderbare Artenvielfalt dieser imposanten Vögel entführen. Die Sonderausstellung ist eine einmalige Kombination aus Anschauungsobjekten und eindrucksvollen Fotografien und noch dazu eine Deutschlandpremiere: Erstmalig ist es hierzulande gelungen, alle 15 Kranicharten der Welt als Präparate in voller Größe gemeinsam in einer Ausstellung zu präsentieren.

Die Präparate der „Vögel des Glücks“ und die faszinierenden Fotografien ergänzen sich perfekt. Die Leidenschaft des Fotografen, Carsten Linde, ist jedem einzelnen Bild anzusehen. Schon als Junge war er von Kranichen begeistert und wäre ihnen am liebsten gefolgt.
Erst Jahre später erfüllte sich der Traum auf unerwartete Weise. Als pensionierter Schulleiter begann Carsten Linde mit der Fotografie und traf an der Ostseeküste das erste Mal wieder auf Kraniche. Seitdem folgt er den Zugvögeln durch ganz Europa und ist inzwischen ein international anerkannter Naturfotograf. Diese deutschlandweit einmalige Ausstellung ist vom 3. März bis zum 26. Mai 2019 im Hauptgebäude des Städtischen Museums zu sehen.

Flyer zum Download

Carsten Linde, Jahrgang 1944, ist Naturfotograf und Kranich-Schützer. Nach dem Pädagogikstudium arbeitete er als Lehrer und war Direktor mehrerer Schulen.
Die Naturfotografie betreibt er seit 2005. Jedes Jahr folgt er den Kranichen entlang ihrer Zugrouten von Schweden bis Spanien. Bis 2015 arbeitete er als Kranich-Ranger für „Kranichschutz Deutschland“ an der Ostsee.
Er hat diverse Kalender, Gedichte, Postkarten und Poster zu Kranichen veröffentlicht, sowie in vielen Vorträgen und Multimedia-Shows über den Kranich berichtet. Das Buch „Kraniche – Märchen und Mythen, Gedichte und Texte aus aller Welt. Fotos von Carsten Linde“ erschien im Jahr 2015.
Seine faszinierenden Fotos waren bereits auf Ausstellungen in Schweden, Frankreich, den Niederlanden und in vielen deutschen Städten zu sehen. Er ist Aussteller bei renommierten internationalen Naturfoto- Festivals, u.a. in Montier-en-Der (Frankreich) und Namur (Belgien).

www.grauerkranich.de
kranichlinde@aol.com

Pressestimmen:

Halberstadt ist eine Schatzgrube für Fossilien

Zwischen 1909 und 1938 wurden in einer Tongrube im heutigen Stadtgebiet von Halberstadt Fossilien von Plateosaurus-Dinosauriern gefunden. Diese ca. 220 Mio. Jahre alten Fundstücke kamen in das Museum für Naturkunde zu Berlin. Für Halberstadt wurde 1913 ein Skelett gekauft. Die Funde aus dem Jahr 1938 verblieben größtenteils in Halberstadt. Ein Teil davon gelangte in den 1970er Jahren an das Harzmuseum in Wernigerode, konnte 2016 aber wieder zurückgeführt werden. Eine große Auswahl dieser originalen Fundstücke wird in der Ausstellung gezeigt.

Weitere Fossilfunde aus einem viel jüngeren Erdzeitalter stammen aus den Kiesgruben nordwestlich von Wegeleben und südwestlich von Groß Quenstedt. Dabei handelt es sich um Backen- und Stoßzähne vom Mammut, verschiedene Knochen von Wildrindern, Wildpferden und Hirschen. Die ehemaligen Kiesgewinnungsstellen befinden sich im Bereich der weichselzeitlichen Niederterrasse der Holtemme bzw. der Bode. Anhand dieser Lagerstättengeologie und der Schotterverhältnisse ist davon auszugehen, dass die Fossilfunde aus Ablagerungen der Weichsel-Kaltzeit stammen. Auch diese Fundstücke werden ab dem 26.05.2018 dauerhaft im Heineanum gezeigt.

NATURKUNDEMUSEUM HEINEANUM

Das Museum Heineanum ist ein spezielles Naturkundemuseum für Ornithologie. In der Schausammlung sind neben zahlreichen Vogelarten
aus aller Welt auch zwei Halberstädter Saurier ausgestellt, Plateosaurus und Plesiosaurus.

Das Museum erhielt seinen Namen durch den Gutsbesitzer Ferdinand HEINE sen.. Dessen namhafte Vogelsammlung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der bemerkenswertesten Europas war.

In den 1950 /60er Jahren erfolgte die Entwicklung zu einer selbständigen Einrichtung mit musealen Bereichen Sammlung/ Präparation, Forschung und Ausstellungen/ Öffentlichkeitsarbeit.

Die ständigen Ausstellungen sind in einem eigens dazu ausgebauten und im Jahre 1909 eröffneten Ausstellungsgebäude am Domplatz in Halberstadt zu sehen. Im September 2020 begeht das Heineanumm sein 111. Jubiläum.

www.heineanum.de

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Kontakt

Museum Heineanum
Rüdiger Becker
Domplatz 36,
D-38820 Halberstadt
Tel.: +49 3941 551460
Fax: +49 3941 551469
E-Mail: beckerrue@halberstadt.de

www.heineanum.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Dienstag - Sonntag : 10.00-17.00 Uhr

November bis März:
Dienstag - Sonntag : 10.00-16.00 Uhr

Montag : geschlossen

Eintrittspreise

(berechtigt zum Besuch von 2 weiteren Museen sowie ermäßigten Eintritt in weiteren Museen und Domschatz)
Erwachsene: 6,50 Euro,
Rentner und ermäßigt: 4,50 Euro,
für Schüler von 6 bis 18 Jahre: 2,00 €
Schülergruppen / Klassen: pro Schüler 0,50

Veranstaltungen

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