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06. November 2019

Zauber der Ocarina

Andrea Rogge mit ihrer Ocarina

Ich wollte nach fast 30zig Jahren wieder Musik machen und ein Instrument spielen. Aber welches. Früher spielte ich Klarinette und Saxophon in einem Jugendblasorchester und in einem Arbeiterblasorchester in Halberstadt unter der Leitung meines Vater's. Anfang Juli 2017 schlenderten mein Mann und ich über den hiesigen Töpfermarkt und ich "stolperte" über die Ocarina, welche mir bis dahin völlig unbekannt war. Und genau darin lag für mich der Reiz dieses Instrument zu erlernen, aber natürlich auch der Klang . Gleich am ersten Tag machten sich allerdings Zweifel breit, ob ich diesem Instrument überhaupt einen vernünftigen Ton entlocken könnte. Was auch nicht so leicht war und ich mir dachte, "das Geld hätte ich mir auch sparen können". Aber dann wurde mein Ehrgeiz geweckt und das Ocarinaspiel wurde zur Leidenschaft. Bis heute. Und so kam eine Ocarina zur Anderen. Das Ocarinaspielen ist für mich zu einem großen Schatz geworden, den ich gern mit anderen teilen möchte

 Andrea Rogge

Geschichte der Ocarina/ Gefäßflöten:

Die Ocarina ist ein zu Unrecht verkanntes Instrument, zumindest in unseren Breitengraden.  Kaum einer kennt die Ocarina. Der Ursprung der Ocarina soll vor mehr als 1200 Jahren in China liegen. Auch bei den Azteken, Majas und Inkas kannte und spielte man die Ocarina. So wie man die Ocarina heute mehr oder weniger kennt wurde sie allerdings erst Mitte des 19. Jahrhunderts von Giuseppe Donati in Italien erfunden. Die ersten Ocarinas waren Pfeiflein aus Ton zum Spielen für Kinder. Auf Grund der Bauform wurde die Ocarina auch als "Gänslein" bezeichnet. Die heutige Bauform hat mit der damaligen allerdings nur noch wenig zu tun. Die Ocarinas gibt es in den Stimmlagen Piccolo bis Kontrabass und in diversen Tonlagen. Auch gibt die Ocarina  4.,6,9,10,12,13 Loch Modell bis zur doppel, drei- und vierfach Ocarina, was bedeutet das diese Ocarinas 2,3 oder 4 Röhren und Mundlöcher besitzen und somit einen größeren Tonumfang.  Die Formen der Ocarina sind auch sehr vielfältig was mitunter auch mit der Herkunft zu tun hat. Von schlicht einfach bis hin zu sagen wir mal etwas verspielt. Aber alle haben einen einzigartigen Klang und sind nicht zu verwechseln mit der Querflöte oder der Panflöte.

Sollten Sie interesse an einem Konzert mit diesem interessanten Instrument haben, wenden Sie sich bitte direkt an Andrea Rogge.
Kontakt: andrea.rogge@gmx.net

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